Kahlschlag im Musikland durch die Landesregierung

Blasmusikverband wehrt sich gegen den Kahlschlag im Musikland durch die Landesregierung

 

Über Jahrzehnte hinweg konnte in Baden-Württemberg eine musikalische Kultur- und Bildungs­landschaft aufgebaut werden, die über die Ländergrenzen hinweg hohe Beachtung gefunden hat. Baden-Württemberg als „Musikland Nr. 1“ war viele Jahre ein Markenzeichen, das nun durch Vorhaben der Landesregierung leider systematisch ausgehöhlt und mit Änderungen versehen wird, die noch viele Jahre später ihre negativen Auswirkungen deutlich zeigen werden.

 

Mit ein Fundament dieses Musiklandes ist unsere Laienmusik, die eine starke Verwurzelung in der Vereins- und Verbands­landschaft sowie eine hohe Vernetzung in der Bildungslandschaft in Baden-Württemberg hat.

Die Reduzierung der Förderung von Musik als kulturellen Bestandteil unserer Gesellschaft, die scheinbar durch Sparzwänge der Landesregierung bedingt ist, ist eine sehr kurzsichtige und fatale politische Handlungsweise. Es häufen sich die Hiobsbotschaften, die den Raubbau an unserer Musiklandschaft betreiben. Jüngstes Beispiel sind die Pläne der Landesregierung zu Mittelkürzungen und Umstrukturierungen an der Musikhochschullandschaft, die insbesondere die Musikhochschulen in Trossingen und Mannheim betreffen.

Der BVBW unterstützt die Pressemitteilungen unserer Dachorganisationen, des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg und der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände, die unter der Rubrik Allgemeines auf http://www.bvbw-online.de/service/downloads/ zur Verfügung stehen.

Um unseren Unmut über diese Vorhaben der Landesregierung mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen und um unsere Solidarität mit den beiden Musikhochschulen in Trossingen und Mannheim zu zeigen, möchten wir alle Musikerinnen und Musiker in unseren Musikvereinen bitten, an folgender Online-Petition teilzunehmen:

www.petitionen24.com/rettet_die_musikhochschulen

Nur mit einer großen Zahl an Unterschriften können wir unseren Politikern der Landesregierung und dem Ministerpräsidenten ganz persönlich deutlich machen, welchen Irrweg sie hier einschlagen. Diese Politik des musikalischen Raubbaus können wir uns nicht länger gefallen lassen.

Alle Stellungnahmen, Fakten und Argumentationen zu diesem aktuellen Thema sind unter www.rettet-die-musikhochschule.degesammelt und stehen dort zum Download zur Verfügung.

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich!

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